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Präventionsarbeit im Betrieb zahlt sich aus (07.02.2012)

Betriebliche Gesundheitsvorsorge zahlt sich. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sowie der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse. Demnach bekommt ein Unternehmen für jeden investierten Euro im Schnitt mehr als das Doppelte zurück.MhG René

Links:  issa

Zucker so giftig wie Alkohol?  (03.02.2012)

Zucker ist ähnlich gesundheitsschädlich und suchtfördernd wie Alkohol und Tabak, betonen Ärzte um Professor Robert Lustig von der Universität von Kalifornien in San Francisco. Es gebe einen direkten Zusammenhang zu Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes. Der Pädiater und Adipositas-Experte plädiert dafür, gesüßte Lebensmittel und Getränke zu besteuern, den Verkauf während der Schulstunden zu begrenzen und die Abgabe an Kinder bis zu einem bestimmten Alter zu verbieten.MhG René

Links:  nature

Weniger Schlaf macht das Gehirn hungrig  (22.01.2012)

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Schlafmangel die Adipositas begünstigt. Eine Studie im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism zeigt jetzt, woran dies liegen könnte: Schon nach einer schlaflosen Nacht zeigten die Probanden einen gesteigerten Appetit. Und im Gehirn war die Aktivität eines hedonistischen Zentrums, das zum Essen verleitet, erhöht.Schlaflosigkeit könnte demnach zu einer unkontrollierten Aufnahme von Nahrungsmitteln verleiten. Auf lange Sicht führt dies zu Übergewicht und Adipositas. Die Studie sieht in der Tendenz zu immer kürzeren Schlafzeiten in der heutigen Gesellschaft eine mögliche Ursache der Adipositas-Epidemie.MhG René

Links:  andojournal

Gewichtsmanagement braucht einen langen Atem (18.01.2012)

Welche psychosomatischen, psychosozialen und genetischen Faktoren haben Einfluss darauf, wie sich nach erfolgreichem Abspecken das Körpergewicht entwickelt? Daten der Studie EBOTS bringen hier erste Antworten. Es ist schwer genug, sich überflüssiger Pfunde zu entledigen. Viel schwieriger aber scheint es, nach erfolgreichem Abspecken nicht wieder zuzunehmen. Nur etwa 15 Prozent aller Menschen sind in der Lage, eine erfolgreiche Reduktion des Gewichts von fünf bis zehn Prozent über mehrere Jahre zu halten, erinnert die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM). Für den langfristigen Erfolg sei entscheidend, dass sich Menschen in der Erhaltungsphase selbstständig kontrollierten und sich etwa bei psychischen Störungen wie Depression fachliche Hilfe holen, so die DGEM. Fazit: Wir sollten Lebensstiländerungen - wie regelmäßiges und gesundes Essen sowie ausreichend Bewegung - ständig kommunizieren und überprüfen. Ich empfehle eine tägliche Gewichtskontrolle und menschliche Fürsorge, um möglichst schnell gegensteuern zu können. MhG René

Links:  Kompetenzetz Adipositas

Bei der Gewichtsreduktion auf Eiweiß achten (18.01.2012)

Es gibt jede Menge Theorien, wie man erfolgreich Gewicht reduziert. US-Forscher folgern aus einer neuen Studie, wie es mit dem Abnehmen klappt und warum es wichtig ist, auf ausreichend Proteine zu achten. Die Forscher vom Pennington Biomedical Research Center in Baton Rouge haben untersucht, wie sich das Körpergewicht bei übermäßiger Kost verändert. Dazu wurden 25 gesunde Probanden über acht Wochen mit täglich etwa 950 Überschuss-Kalorien gemästet. Die Extrakalorien wurden dabei entweder als proteinarme (5 Prozent Proteine), proteinnormale (15 Prozent) oder proteinreiche Kost (26 Prozent) gegeben. Der Anteil von Kohlenhydraten in der Kost betrug in allen Gruppen 41 Prozent, der Fettanteil variierte. Ergebnis: Alle Probanden nahmen im Mittel 3,5 kg an Körperfett zu, unabhängig davon, wie viel Protein ihre Ernährung enthielt. Die Waage kam dabei allerdings zu ganz anderen Ergebnissen: Unter proteinarmer Kost nahmen die Probanden mit 3,16 kg am wenigsten zu im Vergleich zu proteinnormaler (6,05 kg) und proteinreicher Kost (6,51 kg). Dabei zeigte sich, dass unter proteinnormaler und proteinreicher Kost sich sowohl der Ruheumsatz (täglich plus 160 und 227 kcal) als auch die Magermasse (Muskel- und Organmasse) erhöhte (2,9 und 3,2 kg). Fazit: Bei einer Gewichtsreduktion ist - abgesehen von Proteinen - die Art der Diät zweitrangig: Es muss die Kalorienaufnahme reduziert werden.MhG René

Links:  JAMA

Ghrelin steuert das Essverhalten (18.01.2012)

Wer Leckeres zu sehen bekommt, kriegt oft spontan Appetit. Warum dies so ist, haben Münchner Forscher herausgefunden. Verursacht werde der Effekt vom appetitanregenden Hormon Ghrelin, teilt das Max-Planck-Institut für Psychiatrie mit. Bei optischer Stimulation werde es verstärkt ausgeschüttet.Wer Bilder leckerer Speisen sehe, gerate daher in Versuchung zu essen - auch, wenn er keinen Hunger habe. In Hungerphasen steigt der Ghrelin-Spiegel im Blut, nach dem Essen sinkt er ab. Das Hormon steuert das Essverhalten und körperliche Prozesse zur Nahrungsverwertung.MhG René

Links:  Access

Körperliche Fitness wichtiger als eine schlanke Figur?  (14.12.2011)

Männer leben länger, wenn sie ihre körperliche Belastbarkeit erhalten oder steigern. Es ist dabei unwichtig, ob sie ein paar Pfunde zulegen oder nicht. In der Aerobics Center Longitudinal Study hatten Männer mittleren Alters, deren kardiorespiratorische Fitness über sechs Jahre stabil blieb, im Vergleich zu Männern mit Leistungseinbußen ein um 30 Prozent niedrigeres Risiko, in den folgenden elf Jahren zu sterben. Bei Männern, die ihre maximale Belastbarkeit steigerten, war dieses Risiko sogar um 40 Prozent niedriger. An diesen Zusammenhängen änderte ein ansteigender BMI nichts. Umgekehrt war bei Männern mit einem Verlust an Fitness das Risiko für Tod und kardiovaskulären Tod erhöht, und zwar unabhängig davon, wie sich ihr Gewicht entwickelt hatte.MhG René

Links:  ahajournals

Wie essen Kinder mehr Gemüse (13.12.2011)

Immer wieder taucht die Frage auf, warum viele Kinder nur ungern und selten freiwillig Gemüse essen. Wissenschaftler um Jennifer Orlet Fisher von dem Temple‘ s Center for Obesity and Research haben jetzt heraus­gefunden, dass das Ablehnen von Gemüse womöglich an der Sensitivität gegenüber Bitter­stoffen liegen könnte. Bei etwa 70 Prozent der Kinder in ihrer Studie lag diese Sensitivität vor. Es zeigte sich, dass das Hinzufügen eines Dressings, bei Kindern mit einer erhöhten Sensitivität für Bitterstoffe, das Essen von Brokkoli um etwa 80 Prozent erhöhen konnte. In ihrer Studie konnten Fisher und Kollegen zeigen, dass das Hinzufügen eines Dips die Kinder dazu brachte mehr Gemüse zu essen.MhG René

Links:  adajournal

Karate stärkt die Gesundheit von Senioren. (02.12.2011)

Hinweise darauf liefert die neue Studie einer Arbeitsgruppe um Petra Jansen vom Institut für Sportwissenschaft und Katharina Dahmen-Zimmer vom Institut für Psychologie der Universität Regensburg. Im Rahmen der Studie wurden die Probanden auf vier Versuchsgruppen aufgeteilt: Eine erste Gruppe erhielt ein rein motorisches Training, eine zweite ein rein kognitives Training, eine dritte Gruppe absolvierte ein Karatetraining nach den Regeln des Deutschen Karate-Verbandes (DKV) und eine letzte fungierte als Kontrollgruppe ohne Training. Das Durchschnittsalter aller Teilnehmer lag bei 78,8 Jahre. Ergebnis: In der Tendenz führten alle Trainingsangebote zu Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit. Die Merkleistung sowie die visuelle Merkfähigkeit verbesserten sich allerdings am stärksten bei der Karategruppe, auch wenn hier die Effekte bislang nur in der Tendenz nachgewiesen wurden.MhG René

Links:  Uni Regensburg

Bewegung fördert gesundes Essverhalten (30.11.2011)

Ein Sportprogramm hilft Übergewichtigen auch, sich gesünder und kalorienärmer zu ernähren. Nach körperlicher Bewegung werde zum Beispiel das Sättigungsgefühl bei Mahlzeiten verstärkt wahrgenommen. Wer Sport treibe, bemühe sich zudem meist auch um eine gesunde Ernährung. Auch sei der Appetit-Impuls bei der Wahrnehmung von Essen verringert, so die Forscher. Eine solche bessere Kontrolle bei Versuchungen sei für den langfristigen Erfolg von Abspeckprogrammen besonders wichtig.MhG René

Links:  wiley


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